Mittwoch, 6. März 2013

Der Werwolf / Werewolf


Der Werwolf

Diese unüberlegte Kraft in mir,
nach vorne preshen, zu dreschen.
Mit einem Grinser um die Mundpartien,
Reflektion von Haut in meinen Augen,
sie öffnet sich, eine rote quelle entspringt,
ein reißender Fluß.
Das Grinsen gefriert.
Der Moment gefriert.
Der Fluß rinnt weiter.
Abkühlung, Gesichtmuskeln entspannen sich,
ernüchterung, Augen sind offen
ein tiefer liebender schmerz bleibt zurück.

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Werewolf

This rash, ecstatic force inside,
to burst, to bash ahead.
With a smile in my face,
reflections of skin in my eyes,
it opens, a red fountain springs
a rapid stream.
The smile freezes.
The moment freezes.
The river keeps streaming.
Cooling down, facial muscles are relaxing,
disillusionment, eyes are open,
a deep loving pain remains.

Dienstag, 16. März 2010

Glasphotographie

Es war einmal vor langer, langer Zeit... einer Zeit, wo Photos nicht als Bits und Bytes durch Hard- und Software gepresst wurden, einer Zeit wo man vergeblich auf eine Maus gedrückt hätte um rote Augen aus einem Bild zu entfernen. Ja, es war eine Zeit wo man noch dachte Mäuse seien lebendige Tiere, welche Käse fressen und die Pest verbreiten. In dieser archaischen Zeit kam bei diesen noch arachaischeren Menschen nicht einmal der Wunsch auf, rote Augen aus einem Bild zu retuschieren, nicht etwa weil sie anspruchslos waren, nein, sie kannten keine Farben!
Es war eine schwaz-weiße Welt, mit Graustufen...die ganze Welt? Nein, nur die Photos!

Zurück in die Gegenwart, eine Gegenwart in der ein Durchschnittsmensch allein von einer Woche Durchschnittsurlaub 3600 durchschnittliche Photos besitzt (noch vor ein paar Jahren tat es auch der gute, alte 36er Film). Vor kurzem lernte ich einen jungen, talentierten Künstler kennen, der das Handwerk der Glasphotographie am Leben erhält. Wir trafen uns im Zuge eines Projekts von ihm: Glasknochenmenschen auf Glasphotos. Er kontaktierte den Glasknochenverein und es wurden Glasphotoshootings organisiert.
Wir fühlten uns wie auf einer Reise in die Vergangenheit. Schwarze Glasplatten wurden in einen riesigen Apperat geschoben, dann musste das Modell still sitzen, schon die kleinste Bewegung könnte das Bild zerstören. Hierfür gab es eine eigene Apperatur, welche den Kopf fixierte. 15 Sekunden Stille, der Photograph zählte mit der Hand mit, niemand im Raum wagte es ein- oder auszuatmen, die Zeit blieb stehn und der Augenblick auf einer Glasplatte für alle Ewigkeit festgehalten, jeder spürte: das war Magie.
Hiernach wurde die Glasplatte in die Dunkelkammer gebracht, sie wurde mit Chemiekalien übergoßen und in Wannen gelegt und langsam erschien das Bild:

Mehr gibt es hier zu sehen.
...und am 27. 4. 2010 findet die Vernissage mit allen Bildern im Landhaus St. Pölten statt, im Foyer des Hauses 1a. Die Ausstellung dauert bis zum 10. 5. 2010.

PEACE aus einer längst versunkenen Zeit!

Montag, 15. März 2010

Days of School - Early Works (part I)

Da es bis jetzt nichts neues gibt, nehm ich mal was altes und  zwar aus dem Schuljahr 2006/07.
Hatte mich damals als surrealistischer Maler und Kunstfälscher versucht, naja^^

(Oben Links: Ein Zeitzeugnis dafür wie spannend ich die Schule fand, beim betrachten kann ich direkt fühlen wie aufmerksam ich dem Unterricht folgte)
 "Der Blattvogel"
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ähm... "Lona Misa"
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PEACE!



Freitag, 12. März 2010

Purple Haze Pasta

Gleich vorweg, es handelt sich hier nicht um ein Drogen-Spaghetti-Gericht oder um ein seltsames Ritual für das noch seltsamerer Spaghettimonster (wer nicht drann glaubt, einfach in Wikipedia nachschaun^^)

"Purple Haze" ist nä(h)mlich, wie könnte es auch anders sein, eine Karottensorte, welche die geile Eigenschaft hat nicht nur orange sondern auch violett zu sein.
Und aus denen hab ich dann ein multi bene Pastagericht gemacht und weil diese Karotten so geil ausschauen hab ich das auch gleich photographisch dokumentiert:
 "Purple Haze Stillleben"
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"Purple Haze Zweiklang-Farbkomposition"
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Und wer jetzt Hunger auf dieses Gericht hat und es für sich und eine/einen FreundIn kochen will oder einfach für zwei essen will:
Man koche 250g Spiralnudeln al dente, dann rasplele man 3 Karotten in ganz dünne Scheibchen, welche man 10 Minuten in 2 EL Olivenöl anbrät und die Nudeln hinzumischt. Hiernach streuet man 100g gewürfelten Gorganzola hinüber und würzet das Gericht mit Salz und weißem Pfeffer.

"mhhh Gorgonzola!"
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PEACE & BON APPETIT!

Der erste Eintrag...

...so, blog ist mal erstellt, jetzt fehlen nur noch die posts,
aber wie das in solchen situationen immer ist fällt  mir nichts ein
und alles kreative kommt ja bekanntlich aus dem nichts also um es in den worten der beatles zu halten:


PEACE!